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Filme über die gefördeten Projekte
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HS Videofilme als Anschauungsmaterial für Unterricht, Projekttage und Aktionen produziert von Terra Media Corporation, München
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Geschämt hab‘ ich mich auch – ein Junge im Gefängnis im Senegal |
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On va libérer- Wir werden alle freikommen |
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Josiane– eine Hausangestellte läßt sich nicht mehr ausbeuten |
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Patricia – ein behindertes Mädchen beginnt ein neues Leben |
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Akwatcha - ein Straßenjunge muß nachts keine Angst mehr haben |
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Noëlle – im Gefängnis geboren und jetzt frei |
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Alasanne – ein Junge im Knast |
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Giselle – Kinder hinter Gittern |
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Die Tränen von Benjamin und Maoussi - Kindersklaven in Westafrika |
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Geschämt hab‘ ich mich auch
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– ein Junge im Gefängnis im Senegal (Dokumentarfilm, Senegal 2000, gesendet in der Reihe ‚Fremde Kinder‘ bei 3sat)
Der 13jährige Sheik Fall sitzt im Gefängnis für Minderjährige von Djourbel. Ihm wurde Diebstahl vorgeworfen, Beweise gab es jedoch nicht. Trotzdem muss er im Gefängnis bleiben, denn nach senegalesischem Recht darf ein inhaftierter Minderjähriger nur in die direkte Obhut seiner Eltern oder naher Verwandter entlassen werden. Ein Projektmitarbeiter bemüht sich lange vergeblich, Sheiks Eltern ausfindig zu machen, bis sich schliesslich herausstellt, dass der Junge einen falschen Namen angegeben hat aus Scham und Angst, von der Familie im Gefängnis vorgefunden zu werden. Nach drei Monaten findet endlich die Gerichtsverhandlung statt. Sheik – der eigentlich Mactar heisst - wird freigesprochen und kann mit seinem Vater nach Hause zurückkehren.
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Wir werden alle freikommen
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On va libérer (Dokumentarfilm, Côte d´Ivoire 2000, Filmdauer 56 Minuten, gesendet in Arte)
Anouma Bertrand ist 15 Jahre alt. Seit über vier Monaten sitzt er ohne richterliche Anhörung in der MACA, dem Zentralgefängnis von Abidjan. Das Filmteam begleitet ihn 3 Wochen lang im Gefängnis. 114 Jugendliche sitzen in dem Trakt ein, alle wegen kleinerer Delikte, keiner von ihnen wurde rechtmässig verurteilt. Die meisten kommen vom Land, ihre Angehörigen wissen nicht, dass sie verhaftet wurden. Die hygienischen, gesundheitlichen und räumlichen Bedingungen sind katastrophal, zwei karge Mahlzeiten am Tag für die Halbwüchsigen völlig unzureichend, mit Prügel wird dagegen nicht gespart. Ein Sozialarbeiter und ein Rechtsanwalt des Projekts kümmern sich um die Jugendlichen, legen Akten an und bemühen sich um Termine beim Jugendrichter. Bertrand wird freigesprochen und dem Sozialzentrum des Projekts unterstellt. Hier kann er eine Lehre machen und sich auf ein selbständiges Leben vorbereiten.
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Josiane
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– eine Hausangestellte läßt sich nicht mehr ausbeuten (Côte d´Ivoire 1999, Filmdauer 10 Minuten)
Mit 10 Jahren kommt Josiane aus ihrem Heimatdorf in der Côte d´Ivoire in die Millionenstadt Abidjan, um eine Stelle als Haushaltshilfe anzunehmen. Fünf Jahre arbeitet das Mädchen an sieben Tagen der Woche, ihren Lohn kassiert ein Onkel ab, der Vaterstelle an ihr vertritt. Das Projekt verhilft Josiane zu ihrem Geld und zu einem freien Nachmittag in der Woche, den sie für einen Schneiderlehrgang nützt. Wenn die Ausbildung abgeschlossen ist, wird sie einen Kleinkredit erhalten, um sich eine eigene Werkstatt einzurichten.
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Patricia
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– ein behindertes Mädchen beginnt ein neues Leben (Côte d´Ivoire 1999, Filmdauer 7 Minuten)
Patricia wurde ohne Hände und linken Unterschenkel geboren. 12 Jahre lang ist sie vollständig auf die Hilfe der Mutter angewiesen. Sie wird von ihr getragen oder kriecht am Boden entlang. Die Dorfgemeinschaft lehnt das behinderte Kind ab, bringt es in Zusammenhang mit dem Ausbleiben des Regens und einer einsetzenden Dürre und beschließt seinen Tod. Die Mutter flieht nach Abidjan und versucht, im Elendsviertel von Doukouré zu überleben. Hier erfährt sie auch eines Tages von einem Projekt für behinderte Kinder. Patricia bekommt Unterstützung. Mit Hilfe einer Prothese und physiotherapeutischer Behandlung lernt sie laufen und entwickelt zunehmend große Selbständigkeit. Ihr Leben verändert sich vollständig.
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Akwatcha
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- ein Straßenjunge muß nachts keine Angst mehr haben (Côte d´Ivoire 1999, Filmdauer 7 Minuten)
Akwatcha ist 12 Jahre alt und lebt seit über einem Jahr auf der Straße. Die Eltern sind geschieden, die Mutter hat einen neuen Partner, das Kind war im Weg. Der Vater prügelt den Jungen, der schließlich wegläuft. Im Straßenkinderzentrum Sauvetage findet Akwatcha vorübergehend ein Zuhause. Statt täglich ums nackte Überleben kämpfen zu müssen, kann er wieder lernen, spielen und sich geborgen fühlen. Da eine Rückführung zu den Eltern ausgeschlossen ist, wird die Großmutter ausfindig gemacht, die den Jungen gerne aufnimmt.
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Noëlle
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– im Gefängnis geboren und jetzt frei (Côte d´Ivoire 1999, Filmdauer 8 Minuten)
Noëlle ist im Gefängnis geboren und hat in ihrem vierjährigen Leben nichts anderes kennengelernt als den Gefängnisalltag. Die Mutter, die seit Jahren vergeblich auf ihren Prozeß wartet, muß für finanziell besser gestellte Mitgefangene waschen und putzen, um für sich und ihr Kind Essen kaufen zu können. Ihr einziger Kontakt zur Außenwelt ist die Psychologin des Projekts, die auch die schwierige Entscheidung mitträgt, ob ein Kind bei der inhaftierten Mutter oder in einer Pflegefamilie besser gedeihen kann. Für Noëlle wird eine gute Lösung gefunden.
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Alasanne
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– ein Junge im Knast (Côte d´Ivoire 1999, gedreht für den Kinderweltspiegel, Filmdauer 6 Minuten)
Eine Bank zum Schlafen, ein Hemd als Decke und Moskitoschutz, eine Plastikschüssel für das Essen. Der dreizehnjährige Alasanne führt dem Filmteam das Umfeld vor, in dem er nun seit vier Monaten leben muß: die MACA, das Zentralgefängnis von Abidjan. Er weiß nicht, warum er hier ist, niemand hat ihn je angehört. Wie alle Kinder ‚im Knast‘ hofft er auf den nächsten Besuch von Rechtsanwalt Kouakou, der sofort von allen umringt wird. Endlich ist Alasanne an der Reihe. Er erzählt dem Anwalt seine Geschichte und beteuert seine Unschuld. Nun geht alles sehr schnell. Drei Tage später wird er dem Jugendrichter vorgeführt; Rechtsanwalt Kouakou begleitet ihn in der Verhandlung. Alasanne ist frei.
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Giselle
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– Kinder hinter Gittern (Côte d´Ivoire 1998, Filmdauer 28 Minuten, gesendet in ARD und Arte )
30,- DM im Monat verdient Giselle als Hausangestellte. Sie braucht ihr Geld dringend, aber die Chefin ist verreist, ohne den Lohn vorher auszuzahlen. In Absprache mit der Tochter des Hauses nimmt sich Giselle den Betrag aus einer Spardose. Wenige Tage später läßt ihre Arbeitgeberin sie verhaften wegen eines angeblichen Diebstahls von 450,- EUR, Zwei harte Monate im überfüllten Frauentrakt der MACA folgen. In der zwei-Klassen-Gesellschaft, die sich in dem Gefängnis etabliert hat, muß das Mädchen für eine ältere Mitgefangene arbeiten, die sich zu ihrer ‚Patin‘ ernennt und sie schamlos ausnützt. Rechtsanwalt Kouakou übernimmt Giselles Verteidigung. Er kann dem Gericht beweisen, daß der angeblich entwendete Betrag in der Spardose gar nicht Platz gehabt hätte. Giselle wird freigesprochen und im Jugendschutzzentrum des Projekts CREA aufgenommen. Sie kann duschen, sich satt essen und aussprechen und das Trauma der letzten Monate verarbeiten, sie wird Lesen und Schreiben lernen und sich auf eine Berufsausbildung vorbereiten.
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Die Tränen von Benjamin und Maoussi
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- Kindersklaven in Westafrika (Filmdauer 28 Minuten, gesendet im WDR)
Durch einen anonymen Anruf bei der Polizei erfahren die Mitarbeiter von der Bice Organisation in der Elfenbeinküste, dass ein Bauunternehmen mehrere Minderjährige beschäftigt. Es stellt sich heraus, dass die vier Buben im Alter von 10 bis 17 Jahren bereits seit zwei Jahren wie Sklaven gehalten wurden und von morgens um 7 bis abends um 5 oder 6 Uhr auf Baustellen schuften mußten. Die Schwester des Jüngsten arbeitet im Haushalt des Unternehmers und wird dort ebenso schamlos ausgenützt. Geld für die Schwerstarbeit gab es nicht, dagegen wurde mit Prügel nicht gespart. Krankheit wurde als Anstellerei heruntergespielt und befreite nicht von der Arbeit; auch ein Fluchtversuch misslang. Im Kinderschutzzentrum in Abidjan, Elfenbeinküste, in Sicherheit gebracht, fassen die Kinder Vertrauen und erzählen unter Tränen, wie eines Tages ein Fremder in ihr Dorf in Togo gekommen sei und den Vätern eine solide Ausbildung und gut bezahlte Arbeit für sie im ‚reichen‘ Nachbarland versprochen hatte. Die Väter hätten gerne eingewilligt, denn das Dorf war arm, an Ausbildung oder Verdienst nicht zu denken. Bice - Mitarbeiter bringen die Kinder in ihr Heimatdorf zurück, eine Versammlung wird einberufen und den Eltern eindrücklich klar gemacht, welchen Gefahren sie ihre Kinder aussetzen, wenn sie den Versprechungen Fremder Glauben schenken.
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