Kindersoldaten und Kinder, Opfer vom Krieg |
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D.R. Kongo |
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Ausgangssituation
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Kindern als Opfer von bewaffneten Konflikten gilt die besondere Aufmerksamkeit von Kinderrechte Afrika e.V.. Sie werden von Staat, Gesellschaft und internationalen Hilfsorganisationen fast ignoriert. |
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Projektziele
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Wie wir helfen
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Kinderrechte Afrika e.V.und sein Partner Bice-Kongo haben sich von Anfang an durch proaktives Vorgehen vehement für die Rehabilitation und Wiedereingliederung von Kindersoldaten eingesetzt. Die Mitarbeiter von Bice-Kongo haben unter erheblichen Strapazen und körperlichen Entbehrungen in Zusammenarbeit mit einigen Oberbefehlshabern der Militärregionen Kindersoldaten an der früheren Kriegsfront aufgespürt, ihre Identität festgestellt und ihre Entlassung aus der Armee bewirkt. |
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Was wir erreicht haben
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BUPOLE |
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Fotos
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Dorf des Friedens
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BUPOLE |
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Das Zentrum BUPOLE ("Dorf des Friedens") nimmt zwischen 20 bis 50 entwaffnete Kindersoldaten für jeweils etwa 3 Monate auf. Kinderrechte Afrika e.V. hat diese Übergangseinrichtung in der Nähe eines kongolesischen Dorfes geschaffen, um den ehemaligen Kindersoldaten ihre Wiedereingliederung in die zivile Gesellschaft zu erleichtern. |
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Mbuji-Mayi
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In einem zweiten Rehabilitationszentrum in Mbuji-Mayi (Kasaïprovinz) werden Kinder aufgenommen, die schon im Alter von 10 Jahren von den verschiedenen militärischen Gruppen und Milizen zwangsrekrutiert wurden. Heute, im Alter von 14 bis 16 Jahren, fühlen sie sich um ihre Jugend geprellt. Kinderrechte Afrika e.V. und sein Partner Bice-Kongo engagieren sich für eine gute Vorbereitung ihrer Wiedereingliederung, damit Zukunft in einem zivilen Leben gelingen kann. |
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Grundbedürfnisse
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Wenn dann die Kindersoldaten im Dorf des Friedens von der Front angekommen sind, gibt es immer ein Fest des Willkommens und der Versöhnung mit der Zivilbevölkerung. Fast alle sind unter- und fehlernährt (Durchschnittsgewicht bei Ankunft in Bupolé unter 45 kg!). Viele leiden an Malaria, Durchfall- Haut- und Geschlechtskrankheiten, einige sind mit dem HIV-Virus infiziert, viele haben neben den seelischen Verwundungen auch körperliche Kriegswunden davongetragen... |
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Sport
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Lernen
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Zur Vorbereitung der ehemaligen Kindersoldaten auf das Leben draußen in der zivilen Welt können sie einen Großteil von 86 lebensnahen Fertigkeiten erwerben, die Kinderrechte afrika e.V. vermittelt: zum Beispiel vom Bau einer einfachen Hütte, vom Zimmern eines Bettes, eines Stuhles oder Tisches, vom Bau eines Backofens zur Herstellung von Brot, von Erster Hilfe bis zur Aufzucht von Enten oder zum Anbau von Gemüse. |
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Beruf
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Nach einem dreimonatigen Aufenthalt im BUPOLE wurde dieser Jugendliche von seiner Familie aufgenommen. Von Bice-Kongo ausgebildet und ausgestattet mit einer Nähmaschine mit Zubehör arbeitet er als Schneider und besucht wieder die Schule. |
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Familienrückführung
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Bei der Identifizierung, der Überführung ins Rehabilitationszentrum oder der Rückführung der entwaffneten Kindersoldaten in ihre Familien kann Kinderrechte Afrika e.V. auf die logistische Unterstützung vieler vertrauenswürdiger Partnerorganisationen zurückgreifen. |
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Opfer von Krieg
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Die Mädchen, Opfer von Krieg, werden von einer Sozialarbeiterin von Bice-Kongo in BUPOLE betreut. |
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Kinderschicksale
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Pascal erzählt »Es war mittags nach der Schule – ich war auf dem Heimweg mit einigen Freunden, als wir an einem am Straßenrand geparkten Militärfahrzeug vorbeiliefen. Die Soldaten waren dabei, das stehengebliebene Fahrzeug zu reparieren. Zumindest taten sie so als ob. Als wir daran vorbeigehen wollten, hielten sie uns auf einmal an – wir dachten, es wäre um ihnen zu helfen – aber sie holten auch jene von uns zurück, die bei ihrem ersten Zuruf weiter gelaufen waren. Dann haben sie uns Jungs von den Mädchen getrennt und schickten sie weg. Uns zwangen sie, auf den Wagen aufzusteigen. Sie brachten uns in ein Militärlager, wo wir 6 Monate gedrillt und auf den Kampfeinsatz vorbereitet wurden. Nach dieser Vorbereitung wurden wir den Kampftruppen zugeteilt. Zuerst hat man uns angelogen; sie sagten, wir würden gar nicht an der Front eingesetzt werden. In Kisangani waren wir dann 2 Wochen, danach brachte man uns mit einem Schiff nach Opala. Manche von meinen Freunden konnten auf dieser Reise fliehen, sie wollten nicht mitkämpfen. |
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