Bildungs- und Aufklärungsarbeit


Kinderrechte Afrika e.V. leistet auch in Europa und besonders in Deutschland durch entwicklungspolitische Bildungsarbeit. Regelmäßige Vorträge (zum Beispiel in Zusammenarbeit mit den Volkshochschulen) und Pressekonferenzen zu brisanten aktuellen Themen sowie Workshops in Schulen dienen dazu, die breite Öffentlichkeit und insbesondere Kinder und Jugendliche über die Lebenssituation vieler Kinder in Afrika aufzuklären.

"Bana Afrika", Rechte für Kinder, auch in Afrika?

Was ist »Bana-Afrika«?
»Bana-Afrika« bedeutet »Kinder Afrikas«. Kinderrechte Afrika e. V. hat sich zum Ziel gesetzt, besonders benachteiligte Kinder zu unterstützen. Denn für Hunderttausende von Kindern und Jugendlichen in Afrika gehört es zum Alltag, ums tägliche Überleben zu kämpfen. Sie erleben Hunger, Misshandlung, Aggression und oft sexuelle Gewalt, Missachtung sowie sozialen Ausschluss. Manchmal geraten sie in Konflikt mit der Gesellschaft oder der staatlichen Autorität, die die Kinder und Jugendlichen mit oft unbarmherziger Härte behandelt.
Diese Kinder haben auch ein Recht auf Zukunft. Sie brauchen unsere Hilfe!
Auch wir in Europa können schon mit einem kleinen Beitrag ihre Chancen auf eine lebenswerte Zukunft verbessern.

Ziel des Projekts
Das Projekt »Bana-Afrika« möchte die Kinder und Jugendlichen durch entwicklungspolitische Bildungsarbeit sensibilisieren. Das Schicksal von vielen Kindern aus Mali, Togo, Kongo, Benin und Kamerun wird näher gebracht.
Neben den Kindern und Jugendlichen möchte »Bana- Afrika« auch die Erwachsenen auf die manchmal dramatische Situation der Kinder in Afrika aufmerksam machen und besonders über den mangelhaften Zugang zu Bildung informieren. Viele Kinder haben keine Geburtsurkunde, die Eltern kein Geld für die Schulgebühren oder die Berufsausbildung. Mädchen werden oft diskriminiert und sogar häufig, als Gegenleistung für bessere Schulnoten, sexuell missbraucht.


Wem helfen die »Bana-Afrika«Tage?
• Kindern und Jugendlichen »allein gelassen«, ohne familiäre Geborgenheit
• Kindern und Jugendlichen, die in ausbeuterischen Arbeitsverhältnissen als Haushaltshilfen, Lastenträgerinnen, oder z. B. in Minen arbeiten müssen
• Kindern, die Opfer von Kinderhandel und kriminellen Machenschaften geworden sind
• Kindern und Jugendlichen, die sexuell missbraucht und Opfer von Gewalt wurden
• Kindern und Jugendlichen, die keinen Kindergarten, keine Grund- und weiterführende Schule besuchen können und keine Chancen auf einen Ausbildungsplatz haben.
Durch Ihre Beteiligung und Ihre Spende erlauben Sie uns, konkrete Hilfe für diese Kinder in Mali, Benin, Kamerun, Togo und Kongo zu leisten, z. B. das Projekt »Schutz gegen sexuellen Missbrauch von Kindern und Prävention von sexueller Gewalt« in Kamerun und
Benin.

"Bana-Afrika" Tage in Lahr sehr erfolgreich!


Die vom 17. bis 19. November 2010 durchgeführten Bana-Afrika Tage
, die eine Brücke des Bewusstseins und der Solidarität schlagen sollten zwischen der Bevölkerung der Region Ortenau und den Menschen Afrikas, vor allem den Kindern und Jugendlichen, waren ein voller Erfolg.

Wir erlebten ein variantenreiches Programm mit thematisch anspruchsvollen Vorträgen zu den Lebensumständen in Afrika, vernahmen einen authentischen Bericht über die drängenden Aufgaben unserer Kinderrechtsorganisation und der laufenden Projekte in Afrika, erfuhren aber auch einiges über afrikanische Poesie und genossen die bunte, fetzige und manchmal durchaus melancholische Musik Westafrikas. Ein weiteres Glied in der Programmkette war der Genuss der sehr schmackhaften afrikanischen Küche, die von hier beheimateten Afrikanerinnen liebevoll zubereitet worden war.

Kernelement dieser Tage war allerdings die Begegnung der Bevölkerung mit den Themen und Bildern Afrikas, der Austausch an Erfahrungen im Dialog mit unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie die Chance der Vermittlung von Botschaften aus und nach Afrika. Der Ruf zur Unterstützung unserer Arbeit war natürlich in allen Vorträgen und Gesprächen eingeschlossen. Insbesondere die Schulen der Region, d.h. Klassen aller Altersgruppen haben mit musikalischen und phantasievollen, künstlerischen, ja sogar sportlichen Beiträgen diesen Brückenschlag mit Afrika auf beispielhafte Weise vollzogen.


Presse-Konferenz 20.09.2010

Gemeinsame Planung der Bana-Afrika Tage in Lahr: Lothar Hainz, 1. Vorsitzender von Kinderrechte Afrika e.V., Natacha Manet, Bildungsarbeit Kinderrechte Afrika e.V., OB Dr. Wolfgang Müller, Horst Buchmann, Generalsekretär Kinderrechte Afrika e.V.



Allen, die an diesen 3 Tagen zum Erfolg der Bana-Afrika Tage beigetragen haben: den vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, den sehr engagierten Schulen und insbesondere den Schülerinnen und Schülern, den wunderbaren Trommlerinnen und Trommlern, den hervorragenden Köchinnen, den tollen - leider etwas verspätet zum Einsatz gekommenen - Musikern und Sängerinnen der St. Landolin Schule in Ettenheim und des Clara-Schumann-Gymnasiums in Lahr sei an dieser Stelle nochmals ganz herzlich für ihren wertvollen und unvergesslichen Beitrag gedankt.

Ein ganz besonderer und herzlicher Dank geht an den Schirmherrn der Bana-Afrika Tage, den Lahrer Oberbürgermeister Dr. Wolfgang Müller, der seine Verbundenheit mit Afrika und der Arbeit unserer Kinderrechtsorganisation in seinen Ansprachen aber auch durch die mannigfaltige Unterstützung der Stadt Lahr deutlich und glaubhaft zum Ausdruck brachte.

Kommunikationsmaterialien herunterladen

Faltblatt Bana-Afrika [233 KB]
Plakat [252 KB]

Allgemeine Poster [431 KB]


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