Geldauflagen-Bußgelder
Wir geben Kindern eine Zufunkt!
Geldauflagen und Bußgelder, die von Staatsanwaltschaften und Strafgerichten zugewiesen werden, sind für Kinderrechte Afrika e.V. - Zukunft für Kinder in Not eine große Unterstützung. Damit helfen RichterInnen und StaatsanwältInnen uns dabei, das Schicksal der Kinder zu verändern, denen jedes selbstverständliche Recht verweigert wird:
- Kinder und Jugendliche, die monatelang, ohne jegliche Aktenlage, im Gefängnis sitzen, weil sie zum Beispiel verzweifelt und von der Not gedrungen, etwas zu essen geklaut haben oder weil sie Opfer eine Razzia wurden.
- Kinder und Jugendliche, die sexuell missbraucht wurden, insbesonders Mädchen. Viele von ihnen werden sogar in Schulen sexuel missbraucht.
- Kinder und Jugendliche, die Opfer von Kinderhandel und kriminellen Machenschaften wurden.
Können Sie selbst über die Zuweisung von Geldauflagen entscheiden, oder kennen Sie Strafrichter, Staats- und Amtsanwälte, die sie veranlassen können, dann möchten wir Sie ganz herzlich um Ihre Hilfe bitten.
Wir sind in der Liste der zuweisungsberechtigten Organisationen bei den OLG bundesweit eingetragen. Den zuweisenden Gerichten und Staatsanwaltschaften stellen wir gerne entsprecehende Unterlagen (Faltblatt, Überweisungsvordrucke, Adressenaufkleber) zur Verfügung.
Wir garantieren eine transparente Abwicklung und eine satzungsgemäße Verwendung der Zuweisungen .
Ihre Geldauflagen helfen Kindern im Gefängnis
Kinder in afrikanischen Gefängnissen: eine vergessene, missbrauchte und geächtete Randgruppe. Oft unschuldig oder wegen Bagatelldelikten weggesperrt, verbringen diese Kinder Monate, manchmal Jahre in Untersuchungshaft, ohne je einem Richter vorgeführt zu werden.
Die Zellen sind überfüllt, sanitäre Anlagen oft in katastrophalem Zustand. Die Stärkeren erkämpfen sich die Essensrationen. Gewalt und sexuelle Übergriffe durch erwachsene Mithäftlinge und Aufsichtspersonal sind an der Tagesordnung. Ein sinnloser, stumpfer Tagesablauf lässt viele der Kinder früh zerbrechen und zu Drogen greifen.
In den 15 Jahren unserer Projektarbeit konnten grundlegende Veränderungen in sechs Ländern und 28 Städten bzw. Haftanstalten erreicht werden. Abkommen mit den grundsätzlich reformwilligen Staaten garantieren den Projektmitarbeitern jederzeit freien Zugang zu den inhaftierten Kindern. Haftbedingungen wurden verbessert, Kinder von erwachsenen Gefangenen getrennt, eine Grundausbildung und sportliche Aktivitäten im Gefängnis angeboten. Über 20 000 Kinder erhielten Rechtsbeistand durch unsere afrikanischen Partner und konnten vorzeitig aus der Haft befreit werden. Sie erhielten eine neue Chance durch die Aufnahme in Sozialzentren, die Vermittlung von Lehrstellen sowie die Rückführung in ihre Familien.
Kinderrechte Afrika e.V. hat für Geldauflagen ein separates Konto eingerichtet:
KN: 4877570
BLZ: 66450050 (Sparkasse Ortenau)
