Unser Engagement basiert auf dem Verständnis von gleichrangigen Partnerorganisationen.
Die Schaffung einer nachhaltigen Entwicklung ist Sache eines jeden, ob wir im Norden oder Süden leben. Wir sind mitverantwortlich für die Zukunft nachfolgender
Generationen. Unser Ideal ist daher eine Partnerschaft, die sich aktuellen Herausforderungen und Bedürfnissen stellt und dabei entschieden auf eine bessere Zukunft ausgerichtet ist.
Unsere afrikanischen Partner beschränken sich nicht auf kurzfristige Hilfe für Kinder. Sie verfolgen ganzheitliche Arbeitsansätze und eine Vision, die von Nachhaltigkeit
geprägt ist.
Wir verstehen unsere Rolle dabei als Vermittelnde und Beratende, um gemeinsam die Situation für Kinder und Jugendliche zu verbessern.
Auf der Basis von Offenheit, Transparenz und gegenseitigem Respekt unterstützen wir unsere Partnerorganisationen bei der Umsetzung ihrer Aktionen und Projekte zur
Verwirklichung von Kinderrechten.
Unsere aktuellen Partnerorganisationen in Mali, Ghana, Togo, Benin und Kamerun erreichen Sie über das Untermenü.
Wir bieten unseren Partnern eine fachliche Beratung, die sich auf unsere langjährige Erfahrung in verschiedenen Ländern Afrikas gründet:
Die Stärkung lokaler Partnerorganisationen ist ein wichtiger Bestandteil unserer Arbeit. Mit den bestehenden Partnerorganisationen arbeitet Kinderrechte Afrika e. V. bereits seit über 10 Jahren eng und kontinuierlich zusammen. Um unser Engagement für den Schutz und die Förderung der Rechte von Kindern weiter auszubauen, erproben wir derzeit zudem neue Partnerschaften mit vielversprechenden lokalen Organisationen. Ziel ist es, mit diesen eine langfristige Zusammenarbeit aufzubauen und lokale Kapazitäten nachhaltig zu stärken.
Unsere Partnerschaften basieren auf einem mehrstufigen Prozess. Zunächst prüfen wir, ob die Zielsetzungen und Wirkungsbereiche einer potenziellen Partnerorganisation mit den unseren eigenen Ansätzen und Möglichkeiten übereinstimmen. Anschließend wird die Struktur anhand verschiedener Kriterien sorgfältig untersucht, meist auf Basis verfügbarer Dokumente der Organisation, ihrer Webpräsenz sowie dem direkten Austausch mit ergänzenden Rückfragen. Dies ermöglicht es uns, einen ersten Eindruck über Motivation und Authentizität, Leitungsstruktur und Leistungsfähigkeit, Innovations- und Lernbereitschaft zu gewinnen. Darauf folgt ein persönlicher Besuch vor Ort, der dazu dient, die bisherigen Eindrücke zu vertiefen und auch sogenannte „weiche Faktoren“ wie Arbeitsweise, Engagement für Kinder oder Akzeptanz und Vertrauen in der Bevölkerung besser einschätzen zu können und ein besseres Verständnis für den Kontext zu erhalten. Hierbei ist es uns besonders wichtig, dass wir nicht als reine Geldgeber auftreten, sondern, dass unsere Partner auch an einer inhaltlichen Zusammenarbeit interessiert sind, sie sich fachlich und strukturell weiterentwickeln möchten.
Wenn diese Schritte für beide Seiten positiv verlaufen, entwickeln wir gemeinsam ein erstes Pilotprojekt, um die Zusammenarbeit praktisch zu erproben und weiterzuentwickeln.
Bild: Gespräch mit den Mitgliedern des Ausschusses für den Schutz der Rechte des Kindes. © Gufasha Girls Foundation
In diesem Zusammenhang setzen wir derzeit in Uganda ein Pilotprojekt um: Gemeinsam mit der NRO Gufasha Girls Foundation läuft dort seit Mai 2026 ein auf zwölf Monate angelegtes Pilotprojekt mit dem Titel „Strengthening Community Systems and Emergency Response for Child and Youth Mental Health in Kayunga District“.
Zu den Zielgruppen des Projekts zählen: 100 besonders vulnerable Kinder und Jugendliche, 40 Fachkräfte und Akteure des Kinderschutzes (Polizei, Gesundheitsdienste, Justiz und gemeindebasierte Organisationen), 30 Mitglieder lokaler Gemeindekomitees sowie, 30 Betreuer*innen und Begleiter*innen von Kinderschutz- und Begegnungsräumen an Schulen.
Das Projekt wird mit 13.000 Euro aus hierfür zweckgebundenen Spenden finanziert.
Parallel zu diesem Pilotprojekt befinden sich derzeit weitere Partnerschaften im Prüfungsprozess:
3 Partner an einem Tisch: Während seines Besuchs in Togo, traf sich Horst Buchmann mit unseren Partnern ESGB und CREUSET, um die Perspektiven einer Zusammenarbeit zwischen den beiden Organisationen aus Benin und Togo zu besprechen. Alle Seiten profitierten sehr von diesem Austausch. ESGB hatte das gemeinsame Treffen der 3 Partner vorgeschlagen und konnte seine Expertise in der Förderung zivilgesellschaftlicher Kinderschutz-einrichtungen für ein bevorstehendes Projekt an CREUSET weitergeben.
Auf den Regionalkonferenzen
tauschten unsere Partner Erfahrungen aus und formulieren gemeinsam gute Praktiken für die Kinderrechtsarbeit.
Seit 2025 läuft das dritte Regionalprojekt, das das Engagement von Kindern und Jugendlichen für den Umweltschutz fördert. Hier fügen unsere Partner aus Togo, Benin und Kamerun ihre Ansätze zusammen.
Titelbild: Solidarität. © Jacky Naegelen